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Einzelteilefertigung mit konstanter Beschichtungstechnik

Handwerkliche Kompetenz, industriell gefertigte Qualität und nachhaltiges Wirtschaften kombinieren – das sind Anspruch und Status quo der Schreinerei Moser aus Haslach im Kinzigtal. Gewachsen aus einer kleinen Werkstatt hin zu einem Unternehmen mit großzügigen Produktionshallen, in denen Anlagen mit hochmodernen Maschinenausstattungen und führenden Beschichtungstechnologien das Bild prägen, werden heute hochwertige Holzfenster mit Lacken und Lasuren der Marke Sikkens Wood Coatings von AkzoNobel hergestellt.

Von der Schreinerei zum industriell geprägten Fenster- und Fassadenbau 

Seit der Firmengründung 1955 hat sich das Unternehmen Moser mit Sitz in Haslach von einem kleinen Handwerksbetrieb zu einem führenden Hersteller im deutschsprachigen Raum entwickelt, der inzwischen weltweit agiert. Das Joint Venture Shunda-Moser Windows & Doors Co. im chinesischen Gaobeidian unterstreicht dies. In Deutschland hat sich bei namhaften Auftraggebern im Innenausbau Moser einen Namen gemacht. Darüber hinaus ist das Unternehmen Moser landesweit in der Innenausbaubranche für die Bearbeitung von Mineralwerkstoffen bekannt und heute für viele Innausbaubetriebe ein punktgenauer Zulieferer. Doch die Moser GmbH hat mit dem Fenster- und Fassadenbau noch ein drittes starkes Geschäftsfeld, das mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes ausmacht: Dieser bedient im Raum Baden-Württemberg Kunden aus dem Wohn- und Gewerbebau. „Hierbei machen bei uns Holz-Aluminium-Fenster in etwa 70 Prozent aus, den anderen Anteil stellen reine Holzfenster“, beschreibt Markus Moser, Leiter Vertrieb Fenster- und Fassadenbau. „Und trotz unserer heutigen Firmengröße, gestalterische und technische Individuallösungen sind bei uns an der Tagesordnung. Der moderne Maschinenpark von Losgröße Eins bis hin zur Serienfertigung macht´s möglich“. Dieser Leistungsfähigkeit gingen jedoch einige technische Entwicklungsphasen und Investitionen über mehrere Jahre voraus. 

Effiziente Einzelteilfertigung mit konstanter Qualität 

Das Unternehmen Moser bewahrt die handwerkliche Tradition, zeigt sich aber sehr flexibel und offen für neue Ansätze. Mit dem Umzug der Fensterfertigung in die neue Produktionshalle investierte man in modernste Maschinentechnik. So wird die Idee der 
Einzelteilfertigung auf dem neuesten Stand der Technik realisiert. Damit wurden die geschraubte Kontereckverbindung, eine angefräste Glasleiste und vor allem eine Rundum-Beschichtung auf allen sechs Seiten möglich. „Dieser Schritt in der Fertigung macht unsere Fenster praktisch reklamationsfrei und nicht nur bei unseren Kunden, sondern auch bei qualifizierten Kollegen des Fensterbaus so beliebt“, führt Markus Moser aus. „So freuen wir uns über stetig wachsende Bestellungen aus der Branche.“ Ein durchaus erwünschter Nebeneffekt, mit den steigenden Qualitätsanforderungen an moderne Holzfenster wird Moser zunehmend auch Zulieferer von qualifizierten Fensterbauern. Doch um eine konstante Qualität zu ermöglichen, investierte der Fenster- und Fassadenbau Moser auch kräftig in das Finish der Fenster, sprich in die Lackiererei. „Denn letztendlich überzeugen unsere Fenster vor allem auch mit der Oberfläche“, so Markus Moser. Dazu werden die einzelnen Applikationsschritte über die große Flutanlage oder die robotergestützte Spritzanlage elektrostatisch ausgeführt. „Solch eine Anlage reibungslos für eine konstante Qualität zu betreiben, hat uns mehrere Jahre an Verfahrensverbesserungen und Umstellung sowie einen nicht unerheblichen Betrag gekostet“, so Markus Moser. „Doch unterm Strich war es notwendig, ein modernes Fenster nach dem aktuellen Stand der Technik, rationell und damit marktgerecht, fertigen zu können. Kauft man heute ein Moser Holz-Alu-Fenster, investiert der Bauherr in ein hochwertiges Bauelement mit extrem langer Lebensdauer.“

Hochwertige Holz- und Holz-Alufenster für die Märkte von heute und morgen 

Die hohe Kompetenz und Qualität der Fensterfertigung im Hause Moser stützt die charakteristischen Eigenschaften von Holz und macht das Holz- bzw. Holz-Alufenster zu einem hochwertigen Bauelement. Dieses überzeugt mit allen Vorteilen wie natürliches Aussehen, Nachhaltigkeit und lange Lebensdauer. Das Sortiment von Sikkens Wood Coatings ermöglicht optimalen Schutz und Ästhetik unter Erhalt der Natürlichkeit, was gerade in Philosophie und Naturverbundenheit vom Schwarzwälder Betrieb besonders Wert geschätzt wird. Somit sieht sich Moser gut gerüstet, um die Märkte von heute und morgen zu bedienen.
 

Ein gutes Beispiel: Hotel Mosers Blume 

„Ein gutes Beispiel liegt hier im Ort und bei unserer näheren Verwandtschaft“, nennt Markus Moser. Eröffnet im Jahr 2017, ist vis-à-vis zum traditionsreichen Hotel Mosers Blume ein moderner Neubau mit 35 Betten entstanden. Die Gäste schätzen die naturverbundene Gemütlichkeit in einer gelungenen Symbiose von Holz und Glas. „Wir haben in diesem Gästehaus insgesamt 112 Fenster eingebaut. In vier Tagen Produktionszeit haben wir über die moderne Anlage diese 350 Quadratmeter Fensterfläche realisiert – mit glasleistenlosen Flügeln. Und auch hier sind die Fenster natürlich in Einzelteilen gefertigt  und allseitig lackiert worden. Mit den Sikkens Wood Coatings  Lasuren wird eine Top-Oberfläche in puncto Aussehen und Beständigkeit realisiert. So erreichen wir ein schönes Oberflächenbild und die geforderte Schichtstärken“, erklärt Markus Moser. „Dazu haben wir einen von Sikkens Wood Coatings empfohlenen Systemaufbau aus der Reihe CETOL gewählt. Im ersten Schritt wurde die Imprägnierung WV 880 BPD geflutet, danach die farblose Grundierung WP 566 über die Flutanlage appliziert. Anschließend folgte die Zwischenbeschichtung WM 665 – ebenfalls geflutet.“ Nur die farblose Schlussbeschichtung WF 980 wurde zweimalig im elektrostatischen Spritzverfahren aufgetragen. Innerhalb von zwei Bauabschnitten in jeweils vier Werktagen haben die Monteure von Moser die Fenster eingebaut.