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Denkmalpflege GmbH - Fachleute, die ihr Handwerk verstehen

Schlösser, Burgen, Kirchen, historische Häuser sowie Landschafts-Bauten – in Quedlinburg sitzt ein Unternehmen für den Erhalt und die Sanierung von Objekten genau dieser Art: die Werkstätten für Denkmalpflege GmbH. Der spezialisierte Betrieb hat sich bundesweit einen Namen gemacht. So sind die Tischler seit 2016 Träger des Bundespreises der Denkmalpflege. Und die haben zuvor als letzte Abteilung der Werkstätten auf dem weitläufigen Betriebsgelände ihre neuen Hallen bezogen.

Der Firmensitz ist Anspruch wie auch Programm zugleich: So sind in der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg in den Werkstätten für Denkmalpflege mehr als 120 Mitarbeiter in sieben Fachbereichen organisiert. Die stärkste Abteilung bilden die Zimmerer mit circa 30 Mitarbeitern, die insbesondere die Spezialisten beim Thema Dachstuhlsanierung sind. Deren Arbeiten werden beispielsweise durch Werkstücke wie historische Beschläge der Kunstschlosser und Dachklempner ergänzt. Das Know-how der Maurer, Steinmetze, Stuckateure und Tischler rundet die Möglichkeiten der ganzheitlichen Sanierung historischer Bauten ab.

Das Unternehmen wird durch den Geschäftsführer und Diplom-Bauingenieur Dirk Becker geführt. „Wir haben in dem Gewerbegebiet im Quedlinburger Ortsteil Thale/ Westerhausen hervorragende Bedingungen, um unseren Betrieb zu entwickeln. Im Laufe der Zeit konnten wir hier all unsere Abteilungen ansiedeln, zuletzt die Tischler.“, berichtet Dirk Becker. „Nun hat auch diese Abteilung genügend Platz und die Möglichkeit, nicht nur wirtschaftlich Holzfenster zu fertigen, sondern mit einer aktuellen Betriebsausstattung in einer separierten Lackierhalle auch für ein perfektes Oberflächenfinish zu sorgen.“

Individuelle Manufaktur mit moderner Technik

Die Abteilung Tischler der Werkstätten für Denkmalpflege GmbH beschäftigt acht Gesellen, drei weitere Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung sowie zwei Auszubildende. Tischlermeister Volker Seidel führt die Abteilung. Die Tischler fertigen, sanieren und restaurieren ausschließlich Fenster und Türen aus Holz. "Bei den meisten unserer Projekte steht anfangs die Frage im Raum, ist es wirtschaftlicher, die Fenster neu zu bauen oder zu sanieren“, erläutert Volker Seidel und ergänzt:" Aktuell haben wir hier beispielsweise großformatige Rundbogenfenster in der Werkstätte liegen. In diesem Fall wird sogar ein Musterfenster saniert, um die Aufwendungen einer Sanierung denen einer Neufertigung gegenüber zu stellen. So können wir die Aufgabenstellung konkret beurteilen und unseren Kunden den bestmöglichen Lösungsvorschlag unterbreiten." Jedes Projekt wird individuell bearbeitet, das beginnt in der Regel mit Handzeichnungen für einen objektspezifischen Fensterrahmenquerschnitt nach den historischen Vorbildern. Dabei werden heute natürlich auch energetischer Aspekte berücksichtigt. Die hohe handwerkliche Qualität wurde im vergangenen Jahr mit dem Bundespreis für Denkmalpflege der Tischler gewürdigt.

Fenster und Türen par excellence

"Wir sind sehr glücklich über die guten Arbeitsbedingungen in den neuen über 1800 Quadratmeter großen Tischlerhalle. Hier ist ein rationelles Arbeiten einfach sehr gut möglich", beschreibt Volker Seidel die Situation. „Und, da die Qualität der Oberfläche unserer Fenster und Türen beim Kunden eine sehr bedeutende Rolle spielt, sind für uns nun die Voraussetzungen für ein nahezu perfektes Lackieren von großer Bedeutung.“ In der großflächigen Lackierhalle werden die Flügel und Rahmen über Fördertechnik aus der Arbeitsvorbereitung (Schleifen) hängend der Lackier- und Trocknungshalle zugeführt. Gespritzte Holzfenster müssen nicht mehr umgehängt werden. Auch große Auftragsvolumina können rationell bearbeiten werden. Für das Lackieren und Lasieren der Holzfenster und -türen setzen die Werkstätten für Denkmalpflege GmbH seit über 15 Jahren die Lacke und Lasuren der Marke Sikkens Wood Coatings von Akzo Nobel ein. „Hierbei können wir uns generell auf die hervorragende Industrieunterstützung verlassen und erhalten für projektbezogene Einzelfälle individuelle Lösungsansätze“, berichtet Volker Seidel.

Ein gutes Beispiel ist die Sanierung des Schlosses Harzgerode. Hier waren die Spezialisten aus Quedlinburg mit diversen Arbeiten und Gewerken beauftragt, unter anderem fertigte das Team der Tischler von Volker Seidel die Fenster.

Hinsichtlich Farbe und Beschichtung war entsprechend den Vorgaben des Denkmalschutzamtes eine deckende Oberflächenbehandlung aufzubringen. Mit dem Blick für Dauerhaftigkeit, Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit setzte man klar auf Qualität. Daher entschieden sich die Verantwortlichen gezielt für die deckenden RUBBOL® Beschichtungen mit der Duraflex-Technologie der Marke Sikkens Wood Coatings von Akzo Nobel. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass eine hervorragende Verbindung von Beschichtung und Holz geschaffen wird und sich die Beschichtung dank des dauerelastischen Films dem Untergrund optimal anpasst.

Mit den Produkten der Marke Sikkens Wood Coatings von AkzoNobel haben die Fachleute der Quedlinburger Werkstätten Materialien an der Hand, um ihre Arbeiten verantwortungsvoll und fachgerecht ausführen zu können. Die überzeugenden Ergebnisse sprechen für sich. Die Authentizität der Objekte bleibt erhalten, und der Glanz früherer Zeiten wird kommenden Generationen durch den Einsatz moderner Techniken und Materialien bewahrt.